Arbeiten im Team

Stimmen aus dem LWL-Maßregelvollzug. Das sagen Kolleginnen und Kollegen:

"Teamarbeit bedeutet Handlungssicherheit"

"Ich muss mich auf jeden hier verlassen können"

"Über den eigenen Fach-Tellerrand hinwegschauen."

Enge Zusammenarbeit der Berufsgruppen

Ob Medizin, Psychologie, Pflege, Erziehung, Sozialarbeit oder die verschiedenen Schwerpunkt-Therapien: Jede patientenbezogen arbeitende Berufsgruppe bringt regelhaft ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in die Abstimmungen über den therapeutischen Prozess ein. Wer Interesse an einem engen und verantwortungsvollen Austausch über Fachgrenzen hinweg hat, ist hier richtig. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Beschäftigten in einem multiprofessionellen Team ist eine grundlegende Voraussetzung für die fundierte Beurteilung der aktuellen Lage: Nur durch die verschiedenen Blickwinkel aus unterschiedlichen Handlungsfeldern ergibt sich ein möglichst vollständiges Bild des Patienten.

Computergestützte Dokumentation

Die Beobachtungen, Ziele und Erkenntnisse aus der täglichen Arbeit mit den Patienten werden von allen patientennah arbeitenden Beschäftigten regelmäßig in einem elektronischen Dokumentationssystem festgehalten. Diese Dokumentation ist eine Plattform für den Austausch unter den beteiligten Berufsgruppen und dient als Grundlage für die zielgerichtete Planung und Beurteilung des Therapieprozesses.

Regelmäßiger Austausch im Gespräch

Neben den Übergabe-Runden zum Schichtwechsel des Pflege- und Erziehungsdienstes, zu denen auch Kolleginnen und Kollegen anderer Berufsgruppen willkommen sind, bieten verschiedene zweckgebundene Gesprächsformate Gelegenheit zum zielgerichteten Austausch. Dazu gehören beispielsweise morgendliche Frühkonferenzen über Stationsgrenzen hinweg oder patientenbezogene Behandlungsplankonferenzen, in denen gemeinsam die weitere Therapie erarbeitet wird. Auch zwischen Tür und Angel ist eine schnelle Beratung und Absprache unkompliziert möglich.